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01.07.2010 Energieforschung und Technologieentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern Dr. Norbert Nieszery und Dr. Gottfried Timm: Wir setzen auf zukunftsfähige Arbeitsplätze durch Innovation
Am 1. Juli 2010 fand im Radisson Blu Hotel in Stralsund die dritte Fachtagung der SPD-Landtagsfraktion zum Thema Neue Energiepolitik statt. Im Mittelpunkt standen dieses Mal die Energieforschung und die Technologieentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern.
Dr. Norbert Nieszery, der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, sagte in seinem Grußwort:
Die SPD-Landtagsfraktion will die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes durch eine neue Energiepolitik voranbringen. Und das heißt: wir setzen auf Innovation. Wir möchten neue Technologien kennenlernen, die wir entwickeln und marktfähig machen müssen. Wir wollen konkrete Anhaltspunkte bekommen, wie wir als Politik die richtigen Weichen für eine ökologische Wirtschafts- und Technologiepolitik stellen können. Letztlich geht es dabei um Arbeitsplätze. Und zwar um Arbeitsplätze in unserem Land, besetzt mit Menschen aus unserem Land, die gut qualifiziert sind, die gut bezahlt werden und die auch in Zukunft gebraucht werden. Dafür müssen wir die Entwicklungslinien für eine erfolgreiche Forschungs- und Technologiepolitik im Bereich der Erneuerbaren Energien mit Hilfe von Experten aus verschiedenen Wissensgebieten ausloten. Und wir wollen gleichzeitig mit ihnen möglichst konkrete Empfehlungen an die Politik erarbeiten.
Und der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Gottfried Timm, ergänzend:
"Besonders wichtig ist für unser Land, dass wir auf den globalen Zukunftsmärkten Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern verkaufen. Diese Märkte werden wesentlich von der Ablösung konventioneller Energieträger geprägt. In Zukunft wird die Energieversorgung weltweit deutlich dezentraler und von erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind, Erdwärme und Bioenergien bestimmt sein. Wir wollen, dass Firmen aus unserem Land hier mitspielen und auf diese Weise Arbeitsplätze schaffen, die dauerhaften Bestand haben".
11.11.2009 Anhörung zum Energieland 2020: Förderung des Exports im Bereich Erneuerbarer Energien als Chance für MV begreifen! Jochen Schulte und Dr. Gottfried Timm: Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung durch richtige energiepolitische Weichenstellung
Zu den Ergebnissen der heutigen Anhörung im Wirtschaftsausschuss zur “Gesamtstrategie Energieland 2020” der Landesregierung erklärte der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses und wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jochen Schulte:
“Die öffentliche Anhörung hat deutlich gemacht, dass das Konzept “Energieland 2020” eine gute Grundlage auch für die wirtschaftspolitische Weiterentwicklung sein kann. Insbesondere können von der richtigen energiepolitischen Weichenstellung entscheidende Impulse für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes ausgehen. Anders als von der neuen Bundesregierung geplant, kann die wirtschaftspolitische Perspektive aber nicht darin bestehen, dass man an überholten Technologien wie der Atomkraft festhält. Vielmehr besteht die Herausforderung darin, zukunftsfähige technologische Strukturen im Bereich der Erneuerbaren Energien zu entwickeln und auszubauen. Gerade für ein Land wie Mecklenburg-Vorpommern müssen attraktive wirtschaftspolitische Perspektiven im Felde der regenerativen Energien entwickelt werden, indem neue Unternehmen angesiedelt und bestehende Unternehmen bei der Expansion unterstützt werden. Hierzu bedarf es unter anderem gezielter Exportstrategien. Als erste konkrete Maßnahmen sollte daher ein Exportausschuss beim Wirtschaftsministerium geschaffen werden, der Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbarer Energien bei der Steigerung ihrer Exportquote unterstützt.”
Und der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Gottfried Timm, ergänzend: “Die Ziele aus dem Konzept Energieland 2020 im Hinblick auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien sind bereits von der Realität überholt worden. Das bedeutet: das Konzept Energieland 2020 muss in Teilen vom Wirtschaftsministerium überarbeitet werden.” Erfreut zeigte sich Timm darüber, dass die Experten die Forderung aufgestellt haben, in Mecklenburg-Vorpommern müsse “Neue Energie” als Innovationsthema zu einem Markenzeichen entwickelt werden - neben dem Tourismus- und Gesundheitsland.”Das werden wir beherzigen”, so Timm abschließend.
22.10.2009 SPD-Landtagsfraktion steht zum Atomausstieg Dr. Gottfried Timm: Kritik der LINKEN gegenstandslos
Zu einem Antrag der Fraktion DIE LINKE, der dazu auffordert, am Ausstieg aus der Kernenergie festzuhalten, erklärte der umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Gottfried Timm, heute in seinem Debattenbeitrag:
„Es ist nicht nötig, die SPD aufzufordern, am Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie festzuhalten. Es war die SPD-geführte Bundesregierung, die in den Jahren 2000 und 2001 harte Verhandlungen mit der Energiewirtschaft geführt hat, die schließlich zu einer Vereinbarung über den Atomausstieg geführt haben - gegen die Stimmen der CDU/CSU und der FDP. Die SPD hat schon länger eine atomkraftkritische Haltung als es die LINKE überhaupt gibt! Insofern braucht die SPD-Fraktion keine Belehrung oder Aufforderung durch die LINKE. Dies trifft allerdings nicht auf unseren Koalitionspartner CDU zu, der sich hartnäckig weigert, einen Verzicht auf neue Kernkraftwerke für MV festzuschreiben – wie zuletzt bei den Diskussionen zum Konzept Energieland 2020. Und auch auf Bundesebene läuft ja alles darauf hinaus, dass CDU und FDP in den Koalitionsverhandlungen die Restlaufzeiten der AKWs verlängern wollen. Abgesehen von den unkalkulierbaren Risiken, die mit der Weiternutzung der Kernkraft verbunden sind, schafft eine solche Atompolitik keinen einzigen neuen Arbeitsplatz – ganz im Gegensatz zur Energiepolitik der Regierung Schröder, die rund 280.000 neue Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren Energien geschaffen hat. Diesen erfolgreichen Weg einer neuen Energiepolitik, die auf regenerative Energien anstatt auf Atomkraft setzt, werden wir als SPD-Fraktion für Mecklenburg-Vorpommern fortsetzen.“
22.10.2009 Ausbau der Erneuerbaren Energien darf nicht zu höheren Strompreisen für die Bürger Mecklenburg-Vorpommerns führen! Dr. Gottfried Timm: Ungerechtigkeiten im Energiewirtschaftsgesetz müssen beseitigt werden
Der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Gottfried Timm, hat heute bei der Einbringung des Koalitionsantrages zur Wettbewerbsfähigkeit erneuerbarer Energien begründet, warum das Energiewirtschaftsgesetz geändert werden muss:
„Bislang ist das Stromnetz in unserem Bundesland nicht in der Lage, die komplette Strommenge aus Erneuerbaren Energiequellen wie z.B. Windkraft aufzunehmen. Das bedeutet: wenn wir aus regenerativen Energieträgern Strom produzieren und exportieren wollen, müssen wir die Stromnetze ausbauen. Nach dem geltenden Recht erfolgt die Finanzierung dieser Investitionen über Entgelte, die auf den Strompreis umgelegt werden. Das bedeutet konkret: in Bundesländern wie Mecklenburg-Vorpommern, in denen vergleichsweise viel grüner Strom erzeugt wird, müssten die Stromkunden ein hohes Netznutzungsentgelt und damit mehr für ihren Strom als in anderen Gegenden Deutschlands bezahlen, in denen weniger in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert wird. Das kann nicht angehen!
Wenn unser Bundesland schon in vorbildlicher Weise vorangeht und umweltfreundlichen Strom produziert, dürfen unsere Stromkunden nicht benachteiligt werden. Schon jetzt liegt bei uns die Gebühr für die Durchleitung von Strom um etwa ein Drittel höher als in anderen Gebieten Deutschlands. Eins ist klar: Wir wollen und müssen den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben und unsere Energienetze ausbauen. Aber wir brauchen dafür eine solidarische Finanzierungsregelung im Energiewirtschaftsgesetz, die sicherstellt, dass die Kosten hierfür von allen gleichermaßen getragen werden!“
07.10.2009 7. Oktober 1989: die Geburtsstunde der SPD in der DDR Dr. Gottfried Timm: Mutige Männer und Frauen gründeten vor 20 Jahren die ostdeutsche Sozialdemokratie
Genau heute vor 20 Jahren unterzeichneten in Schwante (Brandenburg) 43 Männer und Frauen die Gründungsurkunde für die sozialdemokratische Partei - damals noch SDP genannt. Diese Parteigründung war nicht ohne Risiko für die Beteiligten, stellte sie doch eine offene Provokation für das SED-Regime dar. Trotz ständiger Überwachung durch die Stasi gelang es in konspirativer Weise, 43 Jahre nach der Zwangsvereinigung mit der KPD wieder eine unabhängige sozialdemokratische Partei im Osten Deutschlands zu gründen.
Einer der Mitstreiter der ersten Stunde, der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Gottfried Timm, erinnert sich:
“Die Parteigründung zu diesem Zeitpunkt war ein mutiger Schritt, denn die Gründungsmitglieder stellten ja den Machtanspruch der SED in Frage. Auch während der bald darauf folgenden friedlichen Revolution standen couragierte ostdeutsche Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten immer in vorderster Reihe. Seither ist die Sozialdemokratie eine entscheidende Gestaltungskraft in der Gesellschaft und Politik Ostdeutschlands. Und das, obwohl die SPD materiell mit erheblich schlechteren Ausgangsbedingungen zu kämpfen hatte als CDU, FDP und LINKE, die ja auf gewachsene Block-Parteistrukturen aus der DDR zurückgreifen konnten. Die SPD als einzige Parteineugründung im Osten musste also wirklich ganz von vorne anfangen und erhielt dafür zum Glück solidarische Unterstützung von vielen Ortsvereinen aus dem Westen. Ich denke, wir können durchaus stolz sein, auf das, was wir in den vergangenen zwei Jahrzehnten für unser Land geleistet haben!”
21.04.2009 Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern ist eingeleitet! Handschrift der SPD-Landtagsfraktion im Kabinettsbeschluss zum Konzept Energieland 2020 deutlich erkennbar
Anlässlich der heutigen Beschlussfassung im Kabinett zum Konzept Energieland 2020 erklärte der umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Dr. Gottfried Timm:
"Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss zum Gesamtkonzept "Energieland 2020" ist die Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern eingeleitet".
Timm erklärte, dass die Gesamtstrategie "Energieland 2020" die Wegweiser markiert, nach denen in den kommenden Jahren Energiepolitik umgesetzt wird. Die SPD werde konsequent darauf achten, dass vom vorgezeichneten energiepolitischen Weg nicht abgewichen wird.
Nach Aussage Timms habe sich die SPD-Fraktion bei der gemeinsamen Erarbeitung des Konzepts Energieland 2020 in wesentlichen Punkten durchgesetzt. So konnte zum Beispiel ein deutlicher Schwerpunkt auf die Erneuerbaren Energien gelegt werden. Auch bei den fossilen Energieträgern sei der Durchbruch gelungen: ab dem Jahr 2050 dürfen keine fossilen Energieträger für die Stromgewinnung in Mecklenburg-Vorpommern mehr eingesetzt werden. Besonders wichtig war für die SPD-Fraktion auch, dass das “Integrierte Energie- und Klimaprogramm” (IEKP) der Bundesregierung nur den Mindeststandard für Mecklenburg-Vorpommern beschreibt: “Wir haben den Ehrgeiz, die dort gesteckten Ziele in unserem Land noch deutlich zu übertreffen”, so Dr. Gottfried Timm. Die Ablehnung des Imports von Kohlendioxid zur Lagerung in unserem Land gehe ebenso auf die energiepolitischen Leitlinien der SPD zurück wie das Ziel einer verstärkten Forschung und Entwicklung in den Bereichen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. ” Auch wenn die CDU nicht bereit war, in das Konzept "Energieland 2020" eine klare Absage an den Neubau von Kernkraftwerken in Mecklenburg-Vorpommern aufzunehmen - für uns gilt: Mit der SPD wird es keinen Neubau von Atomkraftwerken in unserem Land geben”, sagte Timm.
24.03.2009 Einstieg in den Ausstieg bei fossilen Energieträgern ist gelungen! SPD-Landtagsfraktion fasst wegweisenden Beschluss für die Energiepolitik der nächsten 10 Jahre
Auf ihrer heutigen Fraktionssitzung hat sich die SPD-Landtagsfraktion mit einem wegweisenden Beschluss zu den Zukunftsthemen Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Energieeffizienz positioniert. Der Beschluss beschreibt die bisherigen Verhandlungsergebnisse mit dem Regierungspartner zur Kabinettsvorlage Energieland 2020 und macht deutlich, dass die SPD-Fraktion den Entwurf des Wirtschaftsministers an zentralen Stellen ändern und ergänzen konnte.
“ Ich freue mich, dass wir uns in wesentlichen Punkten durchsetzten konnten. So konnten wir in der Gesamtstrategie Energieland 2020 einen deutlichen Schwerpunkt bei den Erneuerbaren Energien setzen. Auch bei den fossilen Energieträgern ist uns der Durchbruch gelungen: ab dem Jahr 2050 dürfen keine fossilen Energieträger für die Stromgewinnung in Mecklenburg-Vorpommern mehr eingesetzt werden”, so Ute Schildt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und zuständig für den Vorstandsbereich Wirtschaft und Umwelt. “Eine klare Absage an den Neubau von Atomkraftwerken in Mecklenburg-Vorpommern war allerdings mit dem Koalitionspartner nicht zu machen. Das bedauern wir sehr”, ergänzte Dr. Gottfried Timm, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.
Weitere wichtige Eckpunkte des Beschlusses:
- Neben der Gesamtstrategie Energieland 2020 wird zeitnah ein Aktionsplan Klimaschutz erarbeitet, der finanzielle Anreize und ordnungspolitische Maßnahmen enthält. Die konkrete finanzielle Untersetzung erfolgt im Zusammenhang mit der Aufstellung des Landeshaushalts. - Das “Integrierte Energie- und Klimaprogramm” (IEKP) der Bundesregierung soll für alle Bereiche als Mindeststandard gelten. - Die Biogasnutzung soll bis 2020 auf das 6-fache ausgebaut werden. - Lagerkapazitäten für Kohlendioxid soll nur für Unternehmen bereit gehalten werden, die in MV produzieren; ein Import von Kohlendioxid wird abgelehnt. - Es muss konkret dargelegt werden, welches Wärmevolumen die beantragten bzw. genehmigten Kraftwerke in Lubmin abgeben und wie dieses genutzt werden kann. - Der Zusammenhang zwischen der Senkung des Eigenverbrauchs und der Bezahlbarkeit von Energie wird stärker herausgearbeitet. - Die wichtige Rolle des öffentlichen Personennahverkehrs sowie der Raumordnung unter Klimaschutzgesichtspunkten erfährt eine besondere Gewichtung. - Forschung und Entwicklung in den Bereichen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sollen verstärkt gefördert werden, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Markteinführung der entwickelten Technologie liegen soll. - Energieerzeugung und -verteilung soll vermehrt in dezentralen Strukturen erfolgen, insbesondere in den Kommunen. - In Sachen Energieeffizienz soll das Land bei den eigenen Liegenschaften mit gutem Beispiel vorangehen und Pilotprojekte starten, aus denen Schlussfolgerungen für verbesserte Energienutzung gezogen werden können. - Es wird ein neues Instrument zur Umsetzung der vereinbarten Ziele geschaffen, nämlich das Landesinformations- und Dokumentationszentrum für Erneuerbare Energien. Es soll Bürger, Unternehmen und Kommunen Dienstleistungen im Energiebereich anbieten. Im ursprünglichen Entwurf waren zwei solcher Instrumente vorgesehen.
22.01.2009 Gottfried Timm: Vorsprung durch Technik SPD setzt auf intelligenten Energiemix
Der energie- und umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Gottfried Timm, hat heute den Koalitionspartner CDU erneut aufgefordert, alle Kräfte im Hinblick auf die Entwicklung leistungsfähiger Energietechnologien in Mecklenburg-Vorpommern zu bündeln: “Brennstoffzellentechnik, Biotechnologie, moderne Windkraftanlagen, Geothermie und Sonnenenergie sind die Energieträger, die uns mittelfristig unabhängiger von den fossilen Energieträgern Gas, Öl und Kohle machen”, so Timm. “Die Konjunkturpakete I und II der Bundesregierung werden wir daraufhin abklopfen, wie wir sie für eine moderne Energiepolitik mit den Schwerpunkten Energieeffizienz und erneuerbare Energien einsetzen können”, so Timm weiter.
Timm wies die CDU darauf hin, dass die Politik keine Energiepreise “sichern” kann. Dies habe man in den letzten Monaten an den Tankstellen sehen können. Aber die Politik müsse dafür sorgen, dass der Energieverbrauch (bei Fahrzeugen und bei Gebäudeerwärmung) sinkt, damit die Umwelt geschont wird und die Energierechnung bezahlbar bleibt.
22.10.2008
SPD-Landtagsfraktion benennt Dr. Gottfried Timm für den Vorsitz des Innenausschusses
Die SPD-Landtagsfraktion M-V hat heute Dr. Gottfried Timm zum Nachfolger von Dr. Norbert Nieszery als Vorsitzenden des Innenausschusses im Landtag M-V bestimmt. Nieszery war vor einer Woche zum Fraktionsvorsitzenden gewählt worden und hatte den Ausschussvorsitz daraufhin niedergelegt.
Wie der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion M-V, Reinhard Dankert, heute weiter mitteilte, sind infolge der Vorstandswahl und der Regierungsumbildung auch Sprecherfunktionen neu vergeben worden. Er selbst werde zukünftig für die Justizpolitik zuständig sein, die stellv. Fraktionsvorsitzende Ute Schildt wird medienpolitische Sprecherin (vorher Verkehrsminister Volker Schlotmann), Neu-Vorstandsmitglied Mathias Brodkorb spricht für schulpolitische Fragen (vorher Finanzministerin Heike Polzin) und Dr. Gottfried Timm übernimmt die Sprecherfunktion für Sicherheitspolitik (vorher Fraktionschef Dr. Norbert Niesery). „Alle anderen Sprecherinnen und Sprecher verändern sich nicht. Eine vollständige Übersicht findet sich auf der Internetseite der Fraktion“, so Reinhard Dankert abschließend.
25.04.2008 Keine Alternative zur Ausweisung von Naturschutzgebieten Schutzstatus im Peenetal wird nicht zurückgestellt
Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion M-V, Dr. Gottfried Timm, hat das Ansinnen der FDP-Fraktion, den Schutzstatus von Teilen des Peentals im Rahmen der Durchführung des Naturschutzgroßprojekts „Peental/Peene-Haff-Moor“zurückzustellen, zurückgewiesen.
Timm wies in seiner Rede darauf hin, “dass unser Bundesland als Tourismusland bundesweite Beachtung gefunden und für viele Mensachen Arbeit geschaffen hat. Dem dient selbstverständlich eine intakte Natur. Besonders an und auf der Peene soll sich der naturnahe Tourismus weiter entwickeln.”
Das Großprojekt Peenetal wurde im Zeitraum von 1992 bis 2008 mit knapp 30 Mio € zu zwei Dritteln vom Bund und einen Drittel vom Land gefördert. Bei Nichtausweisung des o.g. Gebietes als Naturschutzgebiet würde der Bund die Rückzahlung der Fördermittel von den Kommunen fordern.
Timm abschließend: „Eine zeitliche Verschiebung der Ausweisung ergibt außerdem keine andere Sachlage, sondern birgt im Grunde nur hohe finanzielle Risiken. Zur Ausweisung als Naturschutzgebiet gibt es deshalb keine Alternative!“
16.01.2008 Anhörung im Wirtschaftsausschuss zum Steinkohlekraftwerk Experten: Kraftwerk kann Natur am Greifswalder Bodden erheblich schädigen
Nach der Anhörung zum geplanten Bau eines Steinkohlekraftwerks in Lubmin im Wirtschaftsausschuss teilte der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dr. Gottfried Timm, heute mit: „Umweltexperten und der Investor Dong Energy selbst haben darauf hingewiesen, dass ein Steinkohlekraftwerk in der vorgesehenen Größe die einmalige Natur am Greifswalder Boden erheblich schädigen wird.“
Deshalb bekräftigte Timm noch einmal die SPD-Forderung, die Kapazität des geplanten Steinkohlekraftwerkes von 1600 auf 800 Megawatt Stromerzeugung zu halbieren: „Dies würde auch das Ausmaß der Umweltbelastung um die Hälfte reduzieren und damit den Zielen eines Gesundheits- und Tourismuslandes entsprechen. Die Industrieentwicklung Vorpommerns und der Ausbau des Energie- und Industriestandortes Lubmin können auch bei einer Halbierung der Kraftwerkskapazität ohne Abstriche fortgesetzt werden“, so Timm. Weiterhin wies Timm darauf hin, dass bei einer Halbierung der Kraftwerksleistung bis zu fünf Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger ausgestoßen werden.
03.12.2007 Mecklenburg-Vorpommern muss Klimapolitik ernster nehmen Timm: Es geht um die Lebenschancen unserer Kinder- und Enkelgeneration
Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Gottfried Timm, hat heute die Landesregierung aufgefordert, die Klimapolitik ernster zu nehmen. "Es geht um die Lebenschancen unserer Kinder- und Enkelgeneration", so Timm. "Diese entscheiden sich nicht allein in Bali, sondern in der konkreten Politik vor Ort."
Timm wies darauf hin, dass Wirtschaftsminister Seidel bislang keine Konzepte für Energieeinsparung und für den Ausbau erneuerbarer Energien in Mecklenburg-Vorpommern vorgelegt hat. "Klimapolitik ist Technologiepolitik", sagte Timm.
Er forderte den Wirtschaftsminister auf, mehr Anstrengungen für die Förderung von modernen Energietechnologien zu unternehmen. "Hier liegen unsere Exportschlager von morgen", so Timm.
Weiterhin hat Timm die Landesregierung dringend gebeten, die seit Monaten anhaltende Diskussion zum geplanten Bau eines Steinkohlekraftwerkes in Lubmin ernster zu nehmen. Er wies noch einmal auf den SPD-Beschluss hin, der die Halbierung der geplanten Stromerzeugung von 1600 MW auf 800 MW anstrebt. "Dadurch wird auch eine Halbierung der ungenutzten Wärme und des schädlichen Kohlendioxids erreicht und die Natur am Greifswalder Bodden deutlich weniger belastet", sagte Timm und wies darauf hin, dass mit 800 MW Stromerzeugung aus Kohle die Industrieentwicklung in Vorpommern und der Naturschutz in eine verantwortliche Balance gebracht werden können.
Abschließend machte Timm darauf aufmerksam, dass in der Klimapolitik sehr viel Vertrauen der Bürger gewonnen bzw. verloren werden kann. Wenn die Bali-Konferenz zum Erfolg führen soll, dann nur, wenn Klimaschutz im politischen Alltag umgesetzt wird.
21.11.2007
Gottfried Timm: Biogasanlagen sind wichtig für den aktiven Klimaschutz.
Wüstmark. Biogasanlagen wie die der Firma BioEnergie GmbH in Schwerin-Süd sind nach Ansicht des Schweriner Landtagsabgeordneten Dr. Gottfried Timm ein wichtiger Bestandteil für den aktiven Klimaschutz. Bei einem Besuch der BiogasEnergie GmbH am Mittwoch (21.11.) informierte sich der Umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion über die im August in Dienst gestellte Biogasanlage. Mit 1,4 MW Stromleistung und 1,4 MW Wärmeleistung ist sie eine der größten Anlagen im Land und trägt auch zur Energietechnologieentwicklung und zur Modernisierung unseres Bundeslandes bei. Gottfried Timm: „ Die Nutzung von regenerativen Energiequellen zur Stromerzeugung kann nur positiv gesehen werden“. Bei einem weiteren Ausbau der Stromerzeugung aus regenerativen Energieträgern würde der Ausstoss an CO2 deutlich gesenkt werden. Dies wäre ein bedeutender Beitrag zur Verbesserung des Klimaschutzes. „Ich erwarte auch, dass bei einem massiven Anstieg der Nutzung von regenerativen Energieträgern wie z.B. durch Biogasanlagen, Solaranlagen oder Offshore – Windanlagen und der kontinuierlichen Weiterentwicklungen dieser Technologien der Strom aus regenerativen Energiesträgern wirtschaftlicher erzeugt werden kann als mit konventionellen Energieträgern “, so Timm.
20.09.2007
Energieland 2020 – Stabile Energieversorgung, günstige Preise und moderner Klimaschutz Landesregierung soll Gesamtstrategie erarbeiten – Mecklenburg-Vorpommern mit Standortvorteilen bei Kombination konventioneller und alternativer Energieträger
„Klimaschutz- und Energiepolitik bedingen einen bewussteren und effizienteren Umgang mit Energie sowie strategische Überlegungen für eine nachhaltige Energieversorgung“, so der umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Gottfried Timm. Deshalb fordere die SPD-Landtagsfraktion im SPD/CDU-Antrag „Energieland 2020“ die Landesregierung im Landtag auf, eine Gesamtstrategie für eine moderne Energiepolitik bis zum 1. Juli 2008 vorzulegen.
Die Gesamtstrategie der Landesregierung soll folgende Schwerpunkte enthalten: die Entwicklung eines tragfähigen und ausgewogenen Energiemixes aus konventionellen und erneuerbaren Energieträgern, die Verbesserung der Energieeffizienz, insbesondere die Wärmeeffizienz bei Gebäuden und die Weiterentwicklung dezentraler Energieversorgungssysteme, wobei die Kraft-Wärme-Kopplung ausgebaut werden soll.
Mecklenburg-Vorpommern habe auf dem Gebiet zukunfts- und klimaschutzverantwortlicher Technologien eine gute Entwicklung eingeschlagen und in manchen Bereichen eine Vorreiterrolle in Deutschland übernommen. Dabei spielen die natürlichen Standtortvorteile eine wichtige Rolle, die auch in Zukunft genutzt werden müssen.
„Das Gesamtkonzept muss eine langfristig stabile Energieversorgung zu günstigen Preisen für Bürger und Unternehmen sichern sowie den aktuellen Naturschutz- und Klimaschutzzielen gerecht werden“, fordert Umweltexperte Dr. Gottfried Timm.
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